zur Startseite Kopf kopf radler  
zur Startseite Legasthenie Dyskalkulie AD(H)S Hirnleistungstraining kopf Fortbildung Termine Produkte
   
rot
rot

ADHS

Startseite | Kontakt | Referenzen | Links
Sie sind hier:Home »Startseite AD(H)S » Impulsiver Arbeitsstil
PfeilStartseite AD(H)S  
  PfeilSelbstinstruktionstraining  
  PfeilImpulsiver Arbeitsstil  
  PfeilNeurofeedback  
  PfeilProdukte zu AD(H)S  
 
  PfeilSenso-X und AD(H)S
  PfeilSpiele etc. zu AD(H)S
  Pfeilzum Shop
 

Senso-X

Senso-XPC-Spiel zum Testen und Trainieren der zentral-auditiven Verarbeitung

Bei Legasthenie (LRS), Dyskalkulie, Rechenschwäche, Sprachentwicklungsverzögerung, bestimmte Formen von Aphasie, Hirnleistungsstörungen, insbesondere Kurzzeitgedächtnisproblemen

mehr dazu mehr dazu

Impulsiver Arbeitsstil

Wie sieht der Arbeitsstil bei Kindern mit verändertem Aufmerksamkeitsverhalten aus?

Sobald eine Aufgabe gestellt wird, wird nach der Lösung gesucht, die Kinder denken nicht nach, wie es scheint. Es kommt zu keiner hinreichenden Verzögerung zwischen dem Reiz („hier ist eine Aufgabe, die soll ich nun lösen“) und der Reaktion (das Vorgehen, wie die Aufgabe zu lösen ist).

  • Man kann beobachten, dass sich die Kinder selbst unter einen enormen Druck setzen.  Hauptsache die Arbeit wird fertig. Das kann so weit gehen, dass der Erste der Sieger ist, egal ob die Aufgabe richtig oder falsch gelöst wurde. Arbeitsanweisungen oder Instruktionen werden nicht oder nicht genügend befolgt.
  • Bei der Bewältigung und der Vorgehensweise fehlt oft  der nötige Handlungsplan bzw. die Kinder haben keine adäquaten Strategien, womit sie die Aufgabe lösen können.
  • Sie gehen meist auch noch nach der Strategie "Versuch und Irrtum"  vor.
    Ein falsches Ergebnis, mag es auch noch so unlogisch sein (z. B. bei Textaufgaben) wird akzeptiert, ohne dass eine Überprüfung, geschweige denn eine Korrektur stattfindet. Die Aufgabenlösung erfolgt  nachlässig und flüchtig, das Arbeiten und Lernen wird von Unruhe und übermäßiger Motorik begleitet. Das Kind kann nicht still sitzen, rutscht auf dem Stuhl herum, nimmt Dinge, die sich auf dem Tisch befinden in die Hände (zwanghaftes Verwendungsverhalten), macht damit Geräusche, lässt sie fallen usw.
  • Ein genaues Hinsehen, eine Durchdringung der Eigenschaften einer Aufgabe, oder der möglichen Lösungswege erfolgt nicht oder wenn dann sehr selten.
  • Das Kind scheint auch bei der Durchführung der Aufgabe nicht nachzudenken. Selbst wenn es eine ähnliche Aufgaben schon einmal - vielleicht - erfolgreich gelöst hat, kann es dieses Wissen nicht hervorholen, bzw. davon auch nicht profitieren, da es keine Verknüpfungen herstellen kann und damit auch keine Ähnlichkeit erkennt.
  • Kaum ist eine Aufgabe beendet,  springt das Kind wie angetrieben zur nächsten Aufgabe weiter.
  • Treten Fehler auf, wird nicht adäquat reagiert. Das Kind hält einfach an der falschen Arbeitsweise fest, auch wenn offensichtlich ist, dass das Ergebnis nicht stimmen kann.
Hier zeigt sich deutlich, welch enorme Beeinträchtigung dieser "nicht-reflexive" Arbeitsstil für diese Kinder darstellt.
Die sogenannten exekutiven Funktionen (Funktionen der Handlungsplanung- und Handlungskontrolle) scheinen kaum ausgebildet zu sein.

 

 

nach oben © 2006-2018 - Thomas Feiner - Landsberger Str. 367 - D-80687 München - Tel. 0049(0)89 82 03 07 39 - Mail: info@lrs-auditiv.de | Impressum | Datenshcutz | Sitemap | nach oben