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Senso-XPC-Spiel zum Testen und Trainieren der zentral-auditiven Verarbeitung

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Rechnen und der Zahlenraum

Wie stellen Sie sich die Zahl zehn vor? Was haben Sie für einen Vorstellung von der Zahl Hundert, Tausend, Zehntausend, eine Million? Es fällt Ihnen sicherlich auch schwer sich die Million vorzustellen, aber bei den kleineren Zahlen ist das sicherlich einfacher. Wieso kleinere Zahl? Was macht eine Zahl kleiner als die andere? Am Klang sicher nicht. "Fünf" und "Zehn" gesprochen sind einsilbige Wörter, da ist ein anderer Wortklang, die Bedeutung kommt erst mit unserer Vorstellung und der Verknüpfung mit Größe. Aber was gibt uns die Sicherheit wirklich zu wissen, was größer und kleiner ist? Nicht das Wissen allein, dass 10 größer als 5 ist, nein wir können es jederzeit auch innerlich nachprüfen, dass dies auch so stimmt. Wir können uns die Zehn z.B. als Zahlenstrahl vorstellen, oder eine Strecke mit der Länge von zehn Zentimetern. Wir können uns dies auch anhand eines Lineals vorstellen, an dem wir die Länge von 10 cm abmessen. Ein Stück mit 10 cm Länge, welches wir von einem Stück Holz absägen usw. Meist hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung, je nach individueller Erfahrung. Diese Vorstellung gibt uns die Gewissheit, wir haben eine klare und auch fest verankerte Vorstellung von der Größe der Zahl "10". Noch dazu gelingt es uns diese vorgestellte Größe schnell und sicher mit dem Gehörten und Gesehenen zu verknüpfen.

Die Kinder jedoch, die in irgendeiner Klasse im Rechnen versagen, verfügen zumeist nicht über klare Vorstellungen der Zahl in Sinne der Menge oder Mächtigkeit. Sie verwenden bei der Zahl lediglich den sogenannten ordinalen Aspekt. Das heißt die Zahl wird nur als Ordnungsmittel eingesetzt.

Das lässt sich anhand dieses Beispieles sehr schön erklären: Wussten Sie, dass Sie elf Finger anstatt zehn Finger haben? Sie glauben es nicht? Dann werde ich es Ihnen beweisen:
Wir fangen zu zählen am zehnten Finger, das ist der kleine Finger Ihrer rechten Hand. Der Neunte, das ist der Ringfinger, der Achte, das ist der Mittelfinger, der Siebente, das ist der Zeigefinger, der Sechste, das ist der Daumen. So nun zählen Sie die verbleibenden fünf Finger der linken Hand dazu und Sie erhalten elf Finger.

Natürlich sind es immer noch zehn, aber das zeigt den entscheidenden Unterschied zwischen Ordnungsaspekt und Kardinalaspekt der Zahl auf. Der Fünfte in einer Reihe sagt Nichts über die Menge aus. Erst wenn ich die Vorstellung einer Menge oder Größe einer Zahl habe, dann kann ich auch Rechnen. Meistens ist diese Vorstellung auch mit einem räumlichen Vorstellungsinhalt verbunden. Und rechenschwache Menschen haben oft genau damit ihre Probleme. Also gilt es vor allen Dingen auch das räumliche Vorstellungsvermögen, das visuelle Gedächtnis für räumliche Inhalte zu fördern und zu trainieren.

Wenn dyskalkole Menschen z. B. 32 hören, "sehen" sie innerlich die beiden Ziffern, statt eine Anzahl von Elementen, die sich z.B. als dreimal zehn plus zwei darstellt. Aber Zahlen können sich auch anders präsentieren, das ist völlig individuell. Meist bietet sich die Zehnerbündelung an. Sie ist uns sehr vertraut. Ist eine gute Zahlenraumvorstellung vorhanden, kann diese Zahl auch sehr leicht als 4 mal acht oder das Doppelte von sechzehn oder die Hälfte von vierundsechzig strukturiert werden. 32 mit 23 zu verwechseln, ist für Dyskalkuliker nicht so abwegig, obwohl die beiden Zahlen vorerst einmal kaum etwas miteinander gemein haben. Die Unterscheidung dieser beider Zahlen macht eine Einsicht in das dekadische Positionssystem notwendig. Das dekadische Positionssystem ist unsere Grundlage. Die klare Gesetzmäßigkeit unseres Zahlenraumes. Damit werden die Großen Zahlen dargestellt, aber
auch die kleinen Dezimalbrüche. Diese kann aber nur durch die grundlegende Einsicht in den Zahlenraum von 1-10 verfügbar gemacht werden. Hier setzen unsere Förderprodukte an. Denn erst durch das Verschaffen der Basis, nämlich der Bildung des Zahlenraumes (besonders der aktiven Vorstellung von Größen und Mengen), lernt das Kind wirklich rechnen. Die Vorgehensweise ist dabei durchaus praxiserprobt und schon bei vielen Kindern mit Rechenstörungen erfolgreich umgesetzt worden. Dabei hat sich unsere Kombination aus bekannten Spielen und adaptivem Umgang damit besonders bewährt.

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